UA-101753529-1

Klangschichten

Atem - Klang - Stimme

Nachstehende Ausführungen von Rolf Schirmacher zum Thema "Das Leben im Jetzt":

"Glück

Wir alle suchen nach Glück.

Ob das wohl der einzige Antrieb des Menschen ist?
Der wichtigste ist es ganz bestimmt.

Langsam hat es sich herumgesprochen, das Geld nicht glücklich macht.
Allerdings kann man wohl ohne Geld auch nicht glücklich werden.

Also sollten wir uns abwenden von der materiellen Welt und alleine in der inneren Welt nach dem Glück suchen? Nach der Erleuchtung vielleicht?

Nonnen und Mönche aller Religionen habe es auf diesem Wege vielleicht ziemlich weit gebracht. Alle anderen aber bleiben an die Gegebenheiten der materiellen Welt gebunden – na ja, am Ende sogar auch Nonnen und Mönche.

Ich glaube, in jedem Zeitalter hatten wir Menschen einen anderen Zugang zum Glück und zum Sinn des Lebens. (Mehr dazu beim Nachmittag über die Evolution des Geistes.) Heute leben wir wieder in einem Übergang zu einem neuen Zeitalter. Man braucht sich nur die Nachrichten anzusehen oder die Klimakatastrophe, die Umweltkatastrophe oder die humanitären Katastrophen in der Welt anzuschauen, die auch immer weiter bei uns Fuß fassen.

Unsere Vorfahren brauchten Priester, Philosophen, Lehrer, Gurus. Heute bricht eine neue Zeit an. Jeder Mensch hat heute die Möglichkeit und die Fähigkeit, die alten Lehren und Weisheiten selbst zu verstehen, selbst zu erfahren und als lebendige Realität in sein Leben zu integrieren. Es wird zur lebendigen Erfahrung für jedermann und jede Frau. Was früher nur Einzelnen möglich war, wird heute allgemein zugänglich.

Und was bringt uns dort hin?

Im schlechteren Fall ist es das Leid, im weitaus besseren Fall ist es das Streben nach Glück.

Wie die globalen Katastrophen beweisen, wird dieses Leid nicht nur einzelne Menschen betreffen, sondern den gesamten Planeten. Es ist für unser persönliches Glück und noch mehr für das Glück unseres Planeten entscheidend, dass möglichst viele Menschen diesen Schritt zu mehr Bewusstheit gehen können.

Ich versuche mein Möglichstes, diesen Weg, soweit ich ihn selbst verstanden habe, mit anderen zu teilen.

Das beinhaltet einige theoretische Erkenntnisse und noch mehr die praktischen Übungen und Handlungen. Für mich ist die Quelle dieser Erkenntnisse und Übungen die Philosophie des Eckhart Tolle

Einleitung

Was hilft wirklich?

Seit Jahrzehnten befasse ich mich mit esoterischen und spirituellen Themen. Dabei bin ich auf sehr schöne und hilfreiche Erkenntnisse und Methoden gestoßen, aber leider auch auf massive Selbsttäuschung. Beides verwischt und vermischt sich leicht und ist oft schwer auseinander zu halten. Manche Antworten klingen richtig, sind aber haarscharf daneben, stärken das Ego und führen in die Selbsttäuschung.

Das führte mich zu den Fragen:

•                    Was hilft wirklich?

•                    Was führt zu fühlbaren und sichtbaren Veränderungen in meinem Leben?

Schon höre ich die Kritik:

•                    Aber es gibt doch kein Richtig oder Falsch!

•                    Nur die objektive Naturwissenschaft kann helfen, aber die Spiritualität führt in die Selbsttäuschung!

In beiden Fällen wäre ich mir da nicht so sicher!

Jeden Tag muss ich entscheiden, ob etwas richtig oder falsch für mein Leben ist und welches die richtige Handlung für mich ist. Und auch der beste Naturwissenschaftler nimmt sich selbst als denkendes und fühlendes Wesen wahr. Und das lässt sich weder logisch noch wissenschaftlich erklären.

Erst durch Eckhart Tolle habe ich es geschafft, die anscheinend gegensätzlichen Erkenntnisse als Teile eines großen Ganzen zu verstehen. Durch seine Lehren inspiriert mache ich jetzt den Vorschlag:

Lasst uns doch mal von unserer eigenen, subjektiven Wahrnehmung der Realität ausgehen. Von dem, was ich „meine Lebenswirklichkeit“ nenne.

In einer Welt der modernen Naturwissenschaften scheint dieses Vorgehen absurd zu sein. Nach ihrer Meinung sollten wir uns darüber informieren, wie die Wirklichkeit wirklich ist.

Einige spirituelle Ansichten finden „meine Lebenswirklichkeit“ ebenfalls für eine schlechte Idee. Sie glauben, das begrenzt unsere Möglichkeiten im Leben. Doch sowohl die Resonanzgesetze und als auch die Analogiegesetze des Hermes Trismegistos wirken nicht auf das, was wir uns einbilden, sondern auf das, was wirklich ist.

Meiner Meinung nach werden wir nur ehrlich und wahrhaftig, wenn wir unsere eigene Lebenswirklichkeit erkennen und als Tatsache anerkennen. Wir können sowieso nur das sehen und wahrnehmen, was uns selbst im Moment möglich ist. Und wir können ausschließlich im Rahmen der Möglichkeiten handeln, die in unserer Lebenswirklichkeit existieren. Es nützt mir alles überhaupt nichts, wenn andere Menschen erstaunliche Fähigkeiten haben. Ich habe sie nicht und ich kann nur tun, was mir persönlich möglich ist.

Wenn ich mich mit dem „so sein“ des gegenwärtigen Augenblicks (Eckhart Tolle) versöhne, eröffnen sich mir ungeahnte und nicht vorhersehbare Möglichkeiten, ich habe Frieden in mir und das Leben wird freundlich.

In diesem Geiste baue ich meine Vorträge und Workshops auf.

Mich interessiert, ob Du Deine Lebenswirklichkeit erweitern kannst, ob Deine persönlichen Fragen eine Antwort finden, und ob Du glücklicher leben kannst.

Heute kommt es darauf an, dass jeder Mensch selbst versteht, selbst wählt und aufgrund eigener Entscheidungen handelt.

 Heilung

Der Ayurveda, die alte indische Wissenschaft vom langen Leben, identifiziert einen letzten Urgrund für jede Krankheit. Er sagt, der letzte Grund sei

Der Fehler des Intellekts!

Der Intellekt begeht also einen Fehler. Er schätzt etwas falsch ein. Seit Jahrtausenden wird nach diesem Urgrund aller Krankheit gesucht. Die Lehren des Eckhart Tolle haben mich zur folgenden Erkenntnis gebracht:

Der Fehler des Intellekts besteht darin, dass wir das Ego mit uns selbst verwechseln!

Ob der Ayurveda das tatsächlich so gemeint hat, weiß ich nicht, aber diese Interpretation würde eine ganze Menge erklären.

Da ich nicht mein Ego bin, sondern reines Bewusstsein, brauche ich auch nicht geheilt zu werden. Das Ego zeigt auf jeden Fall Symptome, die wir als krank bezeichnen müssen.
Sobald ich erkenne und erlebe, dass ich keineswegs mein Ego bin, entfällt jede Notwendigkeit für Heilung. Das Wesen, das ich bin, ist immer heil und ganz.

Dennoch und gleichzeitig brauchen wir, braucht der materielle Anteil von uns, immer auch eine Heilung. So muss ich selbstverständlich zum Arzt gehen, wenn ich krank bin und sollte bei Problemen immer adäquat handeln. Eine Heilung braucht Zeit, während das Erleben, dass ich nicht mein Ego bin, keine Zeit benötigt. Wem das paradox erscheint, kann die den Workshop „Erfolg – durch die Hingabe an das Jetzt“ empfehlen.

Alle Meditationen, Workshops und Nachmittage, die ich mache, dienen ganz und gar einem Ziel:
Ich versuche jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer die Werkzeuge an die Hand zu geben, die es ihr bzw. ihm ermöglicht, aufzuwachen. Aufwachen bedeutet:
Bewusst im Jetzt zu sein und das eigene Ego zu betrachten.

Warum sollte ich das Ego betrachten?

In dem Moment, in dem ich mein Ego anschaue, bin ich nicht mehr mit ihm identifiziert. Dann setzt ein Prozess ein, der meine Identifikation mit dem Ego beendet und mir ermöglicht, mich als das Wesen zu erleben, das den gegenwärtigen Augenblick wahrnimmt.

Durch genau diesen Prozess wird der „Fehler des Intellekts“ korrigiert.
Ich muss nicht mehr geheilt werden, weil ich erlebe, dass ich schon immer heil war!

 

Vom Ende des Leidens

Jede.r von uns sucht nach Sicherheit. Das ist ein großes Bedürfnis aller Lebewesen, seit die ersten einfachen Zellen im Urmeer dieser Welt schwammen. Seit dem ist jede Lebensform dieser Welt beständig Herausforderungen ausgesetzt, die es zu meistern gilt. Diese Herausforderungen sind der Grund dafür, dass sich Lebewesen an die Situation anpassen und sich verändern.

Auch wir Menschen suchen nach Sicherheit. Vielleicht heute mehr denn je. Fitnessstudios, gesunde Ernährung, „sichere“ Arbeitsplätze und Versicherungen sind Ausdruck dessen. Doch bisher hat niemand die ultimative Sicherheit gefunden. Wir müssen leider feststellen, dass das Leben nicht dafür sorgt, dass wir glücklich sind. Es sorgt dafür, dass wir uns verändern, weiter entwickeln.

Am besten wäre es, wenn wir so tun würden, als hätten wir uns jede Situation genau so gewünscht, die jetzt gerade unser Leben getreten ist. Das ist die Hingabe an das, was ist, die Hingabe an das Leben. Tun wir das, schließen wir Frieden mit dem Leben, und das Leben wird freundlich zu uns.

Warum?
Wenn wir aus eigenem Wunsch heraus bewusst annehmen, was uns das Leben schenkt, machen wir Leiden überflüssig. Es wird nicht mehr gebraucht. Wir gehen selbst ganz bewusst und in eigener Initiative den Weg des Erwachens. Das führt zu mehr und mehr Bewusstheit und verändert meine Lebenswirklichkeit.

Das, was im Weg steht,
ist der Weg!

Eckhart Tolle

In jeder einzelnen Veranstaltung übe ich mit euch, den gegenwärtigen Augenblick anzunehmen, wie er ist. Diese Übung können wir alle leicht zuhause praktizieren. Der Verstand findet diese Übungen vielleicht langweilig, doch unmittelbar kann die Erleichterung gefühlt werden."